Zur Wiederentdeckung des Selbst

 

Meine Methoden und meine Haltung sind in wesentlichen Teilen durch die humanistische, besonders die gestalttherapeutische Arbeit mit Patienten und Klienten aller Altersstufen geprägt. Immer dann, wenn die Bälle durcheinanderzukommen drohen oder schon hoffnungslos davongerollt sind kann es ungemein erleichtern und helfen, wenn wir Wertschätzung und Akzeptanz, guten Kontakt (mit uns selbst und anderen) und ein Gespür für Grenzen erfahren und entwickeln können.

Hier setzt meine Unterstützung an. Gerne begleite ich Sie durch eine herausfordernde Zeit.

 

Mein Therapieangebot (in Einzelsitzungen und bei genügend Interessenten auch in Gruppen) betrifft daher in erster Linie die Schlüsselthemen

 

Selbstwert - Identität - Orientierung

Veränderungen bringen neben großen Anforderungen an unsere geistige Entwicklung eine unübersichtliche Gemengelage seelischer Herausforderungen mit sich.

Häufig sind diese mit dem Wechsel des Wohnortes und/oder der Bezugspersonen verbunden, mit vielerlei Ansprüchen von außen und gleichzeitig mit plötzlicher Einsamkeit und vielen ungeahnten Folgen eigenverantwortlichen Planens und Handelns.

Wir gehen neue Beziehungen ein und lösen alte, wir stehen unter Leistungsdruck und müssen berufliche Ziele entwickeln und wir brauchen doch Zeit und Ruhe zur Orientierung.

Gerade in solchen Lebensphasen sind wir besonders auf eine stabile und wohlwollende „innere Stimme“ angewiesen und wünschen uns wertschätzendes Feedback im sozialen Umfeld.

Da reicht es vielleicht nicht aus, einfach smart zu sein (auch wenn damit schon viel gewonnen ist), oder fleißig und sparsam, flexibel und ehrgeizig …

Es wäre kein Wunder, wenn uns in solchen Lebenslagen die Bälle beim Jonglieren durcheinanderkommen oder verlorengehen.


Wertschätzung und Akzeptanz

„Jeder, der einen Schritt vorwärts machen möchte, braucht festen Boden unter den Füßen“. In unserer Arbeit soll es also zunächst darum gehen, festen Boden unter die Füße zu bekommen.

Selbstachtung, Akzeptanz und Würdigung der eigenen Biografie sind dabei zunächst unverzichtbar. Selbstakzeptanz umfasst die Normen und Gebote, nach denen jeder Mensch sein Leben ausrichtet. Zunächst gilt es, diese zu erkennen – bei Bedarf zu entrümpeln -  und möglicher Weise zu erneuern.

Denn mit unangemessenen Normen oder unflexiblen perfektionistischen Werten legt sich der Mensch immer wieder selbst Steine in den Weg …

 

Kontakt und Grenzen

Ich gehe davon aus, dass Menschen grundsätzlich ein Recht auf stimmige Grenzen haben, die Grundlage für Autonomie und Kontaktfähigkeit sind. Und dass Grenzen setzen wertfrei ist.

Dass Menschen in Beziehung zu anderen Grenzen respektieren und die eigenen kommunizieren sollten.

Dass diese Grenzen individuell und flexibel sind – und dass Menschen in schwierigen Lebenslagen das Gefühl für diese Grenzen verlieren können.

Dann wird „alles zu viel“ und verursacht Stress, Aktionismus und Irritationen oder wird im Gegenteil als „zu wenig“ empfunden. Der Mensch findet sich alleine gelassen als Opfer widriger Zeiten und Umstände. „Burnout“, persönlicher und/oder beruflicher Misserfolg, Depressionen und Suchtprobleme können die Folgen sein und sich zu schier unauflösbaren Knoten verdichten.

 


Kompaktseminare jeweils eine Woche in Österreich (auf Anfrage)